Griechenland gegen Schweden Spielbericht und Statistik
Dienstag, 10. Juni 2008 | Autor: Sportsmann
Nach einer Minute schon die erste große Aufregung: Angelos Charisteas springt Petter Hansson in die Beine und erhielt dafür gleich eine gelbe Karte. In der 7. Minute zeigte er, dass er auch anders kann, als er von rechts außen in die Mitte zog und mit einem gefährlichen Schuss aufs Tor abschloss. Beide Mannschaften operierten in der ersten halben Stunde im Spielaufbau insgesamt aber noch sehr abwartend und viel mit langen Pässen; echte Torchancen waren nicht zu verzeichnen.
Die erste dicke Chance gab es erst in der 33. Minute, als Zlatan Ibrahimovic einen hohen Pass aus nächster Nähe mit dem Rücken zum Tor nur knapp über die Latte köpfte. In der Folge gewann die Partie kurzzeitig etwas an Tempo und Druck auf beiden Seiten, aber die Griechen verschleppten das Tempo schon recht bald wieder, so dass der Spielfluss sehr darunter litt. Am Ende der ersten Halbzeit ergaben sich auf beiden Seiten noch zwei kleinere Chancen.
Zweite Halbzeit zwischen Griechenland und Schweden
Die zweite Halbzeit startete auch eher ereignisarm; beide Mannschaften blieben ihrer Linie treu und spielten weiter abwartend. Allerdings waren die Schweden in dieser Phase in der Offensive beweglicher. Die einzige Chance in den ersten 15 Minuten war für Christian Wilhelmsson zu verzeichnen, der einen Heber über den griechischen Torwart aber zu hoch ansetzte.
In der 66. Minute fuhr den Schweden erst der Schreck in die Glieder, als Petter Hansson zur Abwehr eine griechische Flanke knapp neben das Tor köpfte. Aber schon eine Minute später erlöste Ibrahimovic die Schweden, der eine Ablage von Larsson nutzte und mit einem fulminanten Rechtsschuss von der Strafraumgrenze unhaltbar ins Tor einnetzte. Fünf Minuten später waren die Griechen wieder unaufmerksam und mussten das zweite Gegentor hinnehmen - diesmal durch Petter Hansson. Bis zum Ende passierte dann nicht mehr viel.
Fazit
Griechenland wähnte sich lange mit den Mitteln von 2004 auf der Erfolgsspur, aber die Schweden warteten ihrerseits geduldig auf ihre Chancen und nutzten diese - zuerst fein herausgespielt, beim zweiten Tor glücklich - eiskalt. In dieser Form wird es für die Griechen auch gegen Russland und Spanien schwer zu punkten. Am nächsten Spieltag geht es für die Schweden bei der Partie gegen Spanien nun schon um den Gruppensieg.
