Tips zur EM - Schweiz Tschechien - EM Bewertung Mannschaften

Samstag, 7. Juni 2008 | Autor: Sportsmann


Bisher gab es 30 Begegnungen zwischen der Schweiz und Tschechien bzw. der Tschechischen Republik (und den Vorgängerstaaten). Dabei verließ Tschechien in 16 Spielen und die Schweiz in acht Spielen den Platz als Sieger. Die letzte Begegnung zwischen diesen beiden Ländern gab es am 18. August 1999, als Tschechien die Schweiz mit 3:0 schlug. Bei diesem Spiel spielten schon Jan Koller und Tomas Galasek mit, die zum aktuellen EM-Kader der Tschechischen Republik gehören. Interessant: Bei bisher 15 Spielen in der Schweiz ergibt sich eine ausgeglichene Bilanz, denn beide Mannschaften konnten jeweils sechs Siege für sich verbuchen. Allerdings konnte die Schweiz noch keines ihrer sechs Spiele bei einer Europameisterschaft für sich entscheiden, währenddessen Tschechien bei den letzten drei Europameisterschaften zweimal mindestens das Halbfinale erreichte.

Derzeitige Form und die letzten Ergebnisse

Die letzten Spiele der Schweiz in diesem Jahr:

  • Schweiz gegen Slowakei 2:0
  • Schweiz gegen Deutschland 0:4
  • England gegen Schweiz 2:1

  Die letzten Spiele Tschechiens in diesem Jahr:

  • Tschechien gegen Schottland 3:1
  • Tschechien gegen Litauen 2:0
  • Dänemark gegen Tschechien 1:1
  • Tschechien gegen Polen 0:2

Stärken und Schwächen der Schweiz und Tschechiens

Tschechien ist sehr erfahren und immer noch mit exzellenten Einzelspielern bestückt, die außerdem taktisch sehr klug agieren und unterschiedliche Spielsysteme abrufen können. Dagegen wird der Druck für die Schweizer sicher riesig sein, und es kommt darauf an, wie die schweizerische Mannschaft mit diesem Druck umgehen kann. Wenn sie erfolgreich spielen wollen, dann muss eine besondere Stärke der Teamgeist und die damit verbundene Lauf- und Zweikampfbereitschaft sein.

Das tschechische Team hat in den letzten Jahren etwas an Kreativität eingebüßt. Denn mit Tomas Rosicky verletzte sich die kreative Schaltzentrale und der Kapitän der Tschechen. Darüber hinaus konnten die aus dem Nationalteam zurückgetretenen Pavel Nedved und Karel Poborsky nicht zu einer Rückkehr für die Europameisterschaft bewegt werden. Außerdem haben die Nürnberger Spieler und Stützen des tschechischen Spiels mit dem Abstieg einen empfindlichen Rückschlag hinnehmen müssen, so dass Tschechien nicht zu den Topfavoriten zählt. 

Die fehlende Kreativität wird durch Schlagkräftigkeit ausgeglichen - vor allem in der Defensive. Die Defensivspieler aus Italien sind eingespielt und mit allen Wassern gewaschen: Zdenek Grygera, Tomas Ujfalusi, David Rozehnal und Marek Jankulovski haben schon so manchen Weltklassestürmer zur Verzweiflung gebracht.

Die Defensive ist eine Stärke die den Schweizern fehlen wird, denn die Innenverteidigung ist unerfahren und nicht eingespielt, da der noch nicht komplett fitte etatmäßige Innenverteidiger Patrick Müller fehlt. So sollen Philippe Senderos und Johann Djourou oder Stephane Grichting nun wenigstens versuchen, Jan Kollers Anlagen auf Milan Baros und schnelle Konter zu verhindern.

Schlüsselspieler der Schweiz und Tschechiens

Die Schweizer haben keinen Spieler der absoluten Extraklasse, der ein Spiel im Alleingang entscheiden könnte. Deshalb wird der Teamgeist umso wichtiger sein. Auf beiden Seiten steht aber der Torhüter im Fokus, die beide sehr stark sind. Daneben wird es auf die Form der Stürmer ankommen; ein Stürmer mit einer guten Tagesform wird den Unterschied ausmachen können.

Mögliches Spielszenario

Aus der Erfahrung früherer Eröffnungsspiele ist zu erwarten, dass beide Mannschaften zuerst auf Sicherheit bedacht sind und es zu einem ungefährlichen Abtasten in der ersten Halbzeit kommen wird. Die gefährlichen Situationen können sich aus groben Unaufmerksamkeiten der Hintermannschaften oder aus Standardsituationen ergeben. Die Tschechen werden ihre defensiven Stärken ausspielen und mit langen Bällen auf Jan Koller Torsituationen erzwingen. Die Schweizer müssen dabei einfach nur ihre Nervosität ablegen, unbedingt etwas zeigen zu müssen - aber der Druck ist immens. Das Publikum kann für die Schweizer entscheidend sein, wenn es die Spieler anheizt und motiviert. Zwar müssen die Schweizer nicht Europameister werden, aber eine Europameisterschaft im eigenem Land erlebt man nur einmal, so dass es als sicher gelten kann, dass die Schweizer jede sich bietende Gelegenheit gnadenlos ausnutzen werden, um etwas Großartiges zu leisten.

EM-Tipp für das Spiel Schweiz gegen Tschechien

1:0 für Tschechien, mit etwas Glück und einem torgefährlichen Alexander Frei ist auch ein 1:1 für die Schweiz möglich.

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Thema: Europameisterschaft Fußball, Sportwetten-Tipps

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2 Kommentare

  1. 1
    Sportsmann 
    Samstag, 7. Juni 2008

    Das geht ja ganz gut los. :-) Ich habe mich vor dem Spiel dazu entscheiden, “auf weniger als 2,5 Tore” zu setzen. Leider ist Alexander ausgeschieden; er war in einer guten Form und hätte in der zweiten Halbzeit bestimmt weiter für Torgefahr gesorgt.

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