Österreich gegen Deutschland Spielbericht und Statistik
Montag, 16. Juni 2008 | Autor: Sportsmann
Die deutsche Nationalmannschaft begann gegen Österreich mit Arne Friedrich als rechter Verteidiger; er ersetzte den verletzten und formschwachen Marcel Jansen. Durch diese Einwechslung rückte Philipp Lahm auf die linke Verteidigerposition. Die Österreicher mussten ihrerseits in der Abwehr umstellen, denn Innenverteidiger Sebastian Prödl war für dieses Spiel gesperrt. Für ihn kam Martin Hiden ins Spiel. Im linken Mittelfeld bekam Christian Fuchs eine Chance. Und im Sturm ersetzte Erwin Hoffer als Strafraumspieler Roland Linz.
Erste Halbzeit zwischen Österreich und Deutschland
In den ersten fünf Minuten gleich zwei große Chancen für die deutsche Nationalmannschaft, die aber durch Inkonsequenz leichtfertig vergeben wurden. Insgesamt gehörten die ersten 15 Minuten den Deutschen, die zwar im Vergleich zum vorherigen Spiel stark verbessert waren, aber im Spielaufbau aber sehr behäbig wirkten. Die Österreicher hatten bis zu diesem Zeitpunkt noch keine Torchance zu verzeichnen und agierten abwartend.
Nach 21 Minuten dann die erste Torchance für Österreich, als Rene Aufhauser einen Weitschuss aus 20m nur knapp neben das Tor setzte. Zwei Minuten später konnte Lukas Podolski ein Achtungszeichen setzen, der mit seinem Weitschuss aber nur knapp an Jürgen Macho scheiterte. In der Folge blieben weitere Torchancen eher Mangelware, vor allem bei den Österreichern war kein strukturierter und durchdachter Spielaufbau erkennbar. Die aufregendste Szene des Spiels dann kurz vor der Pause, als beide Trainer vom Schiedsrichter auf die Tribüne verbannt werden.
Zweite Halbzeit zwischen Österreich und Deutschland
Mit einem Paukenschlag begann die zweite Halbzeit, als ein direkter Freistoß von Michael Ballack in der 49. Minute unhaltbar im Tor der Österreicher einschlug. Danach wurden die Österreicher stärker, aber wie schon in den vorherigen zwei Spielen fehlte ihnen nach vorne die Konsequenz und die Passgenauigkeit, um die Stürmer in aussichtsreicher Position einsetzen zu können.
Fazit
Langweilig. Dem Spiel fehlte es an Klasse. Das deutsche Spiel war zu langsam, zu unkreativ, zu unbeweglich und zu ungefährlich, um wirklich überzeugen zu können.
